Antifaschismus-Referat

Das Antifa-Referat wurde Anfang der neunziger Jahre eingerichtet – in einer Zeit, in der es fast täglich Anschläge auf Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund gab. Hierfür stehen u.a. die Pogrome in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen sowie die mörderischen Brandanschläge in Mölln und Solingen. Die Tätigkeiten des Antifa-Referats reichen seitdem von politischer Bildungs-, Aufklärungs-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit, über die Unterstützung regionaler und überregionaler Projekte (insbesondere zur Aufklärung) gegen Rechts, bis hin zur Initiierung von und Beteiligung an Aktionen.

Im Rahmen der Bildungsarbeit wurden bereits ungezählte Informations- und Diskussionsveranstaltungen sowie Wochenendseminare organisiert. Das Antifa-Referat ist zudem Mitveranstalter der Vortragsveranstaltungsreihe „INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf“, die aktuell jeden letzten Dienstag im Monat um 19.30 Uhr an wechselnden Orten stattfindet.  Ankündigungen finden sich auf Twitter/X (@Input_Dus), Instagram (@input_duesseldorf), Facebook (input-antifaschistischer-themenabend) und Mastodon (https://chaos.social/@INPUT_dus/), in der monatlich erscheinenden Düsseldorfer „Stattzeitung TERZ“ (terz.org) sowie auf Aushängen auf dem Campus.

In Kooperation mit den AStA-Projekten Erinnerungsort Alter Schlachthof und Gedenkstättenfahrten-Support organisieren wir zudem eintägige Bildungsfahrten zu Erinnerungs-, Gedenk- und Geschichtsorten, beispielsweise zur Wewelsburg bei Paderborn, Burg Vogelsang in der Eifel oder Villa ten Hompel in Münster.

Und natürlich intervenieren wir, wenn die extreme Rechte vor Ort oder gar an der Hochschule Aktivitäten entfaltet, in welcher Gestalt sie auch immer auftreten mag.

Eine effektive antifaschistische Arbeit ist allerdings nur möglich auf solider Informationsgrundlage, also wenn möglichst viele Menschen die Augen aufhalten und Infos weitergeben. Wenn euch also etwas auffällt/bekannt wird: Informiert uns bitte möglichst fix!

Kontakt: antifareferat@asta-hsd.de